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Altenburger Land

Wappen Altenburger LandIm Zentrum des aufstrebenden mitteldeutschen Länderdreiecks Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt liegt das Altenburger Land. Städte wie Halle, Leipzig, Chemnitz, Jena und Gera umschließen die Region im östlichen Freistaat Thüringen.

Das Altenburger Land

Das Altenburger Land ist nach der gleichnamigen Stadt Altenburg, dem Sitz des Landkreises sowie des Land- und Kreistags benannt. Rund 92.000 Einwohner zählt der Landkreis zu dem neben der Stadt Altenburg auch die Städte Gößnitz, Lucka, Meuselwitz, Schmölln sowie die Gemeinden Heyersdorf, Nobitz und Ponitz gehören.  Das Land wird von den Flüssen Pleiße und Sprotte durchzogen, die zusammengehen und weiter nördlich in den Fluss Weiße Elster münden.

Geschichte

Das sogenannte Pleißenland am gleichnamigen Fluss, wurde früh von slawischen Völkern besiedelt. Mit der Übernahme der Slawischen Befestigung und dem Ausbau zu Burg entstand das heutige Schloss Altenburg. Im 10. Jahrhundert wurde hieraus eine Kaiserpfalz an der Deutsche Kaiser wie Friedrich Barbarossa vorübergehend Hof hielten. Das Land wurde alsbald von Deutschen Siedlern bewirtschaftet. Ab 1264 beherrschten die Marktgrafen von Meißen (Wettiner) das Pleißenland. Im 14. Jahrhundert geriet das Gebiet unter Kontrolle der Kurfürsten von Sachsen und wurde ab 1826 zu Sachsen-Altenburg, welches wiederum 1920 im neu gebildeten Land Thüringen aufging. Zwei Jahre später entstand der Landkreis Altenburg der auch Osterland genannt wird.

Boden Nutzung

Das landwirtschaftlich geprägte Land verfügte seit je her über sehr fruchtbare Ackerböden mit einer meterdicken Lössschicht (75 % Nutzfläche und 10 % Wald). Davon zeugen noch die vielen Großen Vierseiten-Gutshöfe. Ackerflächen von 20 bis 70 Hektar sind auch heute noch keine Seltenheit und das Resultat eines gesetzlichen Verbots der Erbteilung. Im nördlichen Teil des Landkreises bei Meuselwitz, wurde ab 1867 Braunkohle abgebaut. Vor der Wende gab es sogar im südlichen Teil ein Uran Abbaugebiet bei Löbichau. Das Uran Erz wurde damals von der Sowjetisch Deutsche AG Wismut abgebaut und zu Rüstungszwecken in die UDSSR verschickt (1982 bis 1990).

Wirtschaft

Die beständig wachsende Wirtschaft im Landkreis Altenburg fußt u. a. auf Unternehmen des Fahrzeug- und Maschinenbaus und der Metallverarbeitung. Insbesondere als Zulieferer für den Automobilbau, der in diesem Teil Deutschlands Tradition hat. Zusätzlich gibt es eine Vielzahl an kleinen und mittelständischen Unternehmen im Lebensmittelbereich und der Kunststofftechnik. Wachstumsimpulse gehen auch von den erneuerbaren Energien aus. Gut erschlossene Gewerbegebiete bieten Investoren Möglichkeiten zum Wachstum in der Mitteldeutschen Dreiländer Region. Der Flughafen Leipzig befindet sich in unmittelbarer Nähe des Altenburger Lands. Östlich verläuft die neue Autobahn 72, südlich die Autobahn 4.

Tourismus

Das landschaftlich reizvolle Altenburger Land lädt zu langen Rad Fahrten (600 km Radwege) oder Wanderungen entlang historischer Orte und romantischer Burgen ein, gesäumt von vielen Flüssen und Badeseen. Zudem führen 90 Kilometer des bekannten Lutherwegs durchs Altenburger Land. Besuchen Sie eine Vielzahl an Museen, Theater, Festivals oder traditionellen Festen und Handwerker Märkten.

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