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Mauritianum Museum zur Natur & Tieren aus der Region

Das naturkundliche Museum Mauritianum wurde 1908 erbaut. Es beinhaltet eine große Sammlung an Präparaten von Vögeln, Schmetterlingen und Insekten sowie Pflanzen, Mineralien, Büchern und Forschungsergebnisse namhafter Naturforscher.

Sammlung der Naturforschenden Gesellschaft im Osterland

Viele bekannte Naturforscher aus dem Osterland, darunter Ernst Haeckel, Christian Ludwig Brehm, Alfred Edmund Brehm oder Hermann Schlegel schlossen sich 1817 zur Naturforschenden Gesellschaft des Osterlandes zusammen. Zunächst waren Ihre Sammlungen in Ihren Privathäusern in Altenburg und dem Residenzschloss untergebracht. Um alle wertvollen Objekte an einem Ort ausstellen zu können, plante man den Bau eines Naturkunde Museums.

Erbauung des Mauritianum

Das Museumsgebäude wurde 1908 vom Altenburger Baurats und Architekten Alfred H. Wanckel im Jugendstil und Historismus erbaut, nachdem die herzögliche Familie nahe dem Lindenau Museum im Schlosspark eine Grundstück zur Verfügung gestellt hatte. Wanckel erbaute u. a. auch das Altenburger Landratsamt und die Agneskirche. Der Zweiflügel-Neubau wurde eher zweckmäßig gestaltet im Stil einer barocken Orangerie. An der Außenfassade finden sich viele schöne Motive mit Fledermäusen, Samurai, Papageien und Affen. Der Name Mauritianum wurde zu Ehren des naturverbundenen Prinzen Moritz von Sachsen-Altenburg (1829-1907) gewählt (Moritz aus dem Lateinischen für mauritius).

Sammlungen und Präparate des Naturkundemuseum

Die Sammlung des Mauritianum-Museum umfasst geologische Mineralien aus dem Osterland und ein historisch bedeutsame Vogel Präparate. Daneben findet sich hier auch eine kostbare Schmetterlings-Sammlung. Darunter ein Großer Eisvogel. Auch zu erwähnen ist die Botanische Sammlung heimischer Pflanzen. Neben der gut erhaltenen Bibliothek mit 6000 Büchern der Naturforschenden Gesellschaft, ist zuletzt auch eine ethnologische Sammlung mit Ausstellungsstücken Westafrikanischer Naturvölker zu sehen, die zur Kaiserzeit um 1890-1895 zusammengetragen wurden. Das Museum kann an jedem Tag der Woche, bis auf Montag besichtigt werden. Der Eintritt ist frei (bis auf Sonderveranstaltungen). Es wird jedoch um eine kleine Spende zur Erhaltung der Sammlung gebeten. Informationen unter Mauritianum.de.

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Chris

Chris ist Hobbyfotograf aus dem schönen Hamburg mit einem Faible für architektonische Tag- und Nachtaufnahmen, Geschichte sowie Altenburg.

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